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SHT - Smart Headlamp Technology

Ganzheitliche Er­for­schung eines vernetzten, ressourceneffizienten und optimalen Entwicklungsprozesses für dynamische Scheinwerfersysteme.

 


Die Steigerung der Komplexität und Funktionalität von Scheinwerfersystemen bietet dem Kunden einen Zugewinn an Si­cher­heit, wie zu Bei­spiel durch das blendfreie Fernlicht, steigert jedoch gleichzeitig den Aufwand bei der Ent­wick­lung. Das Ziel des For­schungs­pro­jek­tes Smart Headlamp Technology ist die Optimierung des bisherigen Entwicklungsprozesses bestehend aus Testfahrten und Prototypen durch den Ein­satz neuer Me­tho­den, um Entwicklungszeit und Kos­ten weiter zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperieren die Pro­jekt­part­ner in Gestalt der HELLA GmbH & Co. KGaA, des Heinz Nixdorf Instituts der Universitä Pa­der­born, des Fraunhofer Instituts fü Entwurfstechnik und Mechatronik und des Lehrstuhls für Regelungs­system­technik der Technischen UniversitätDortmund in ei­nem ge­mein­samen For­schungs­pro­jekt und bringen ih­re Kom­pe­ten­zen in die ver­schie­de­nen Evaluationsschritte eines modernen Entwicklungsprozesses mit ein.

Dynamischer Hard­ware-in-the-Loop-Prüfstand durch Roboteraktuierung

Zur Verringerung der Anzahl an benötigten Nachttestfahrten wird ein Hard­ware-in-the-Loop-Prüfstand vom Lehrstuhl für Regelungs­system­technik in Zu­sam­men­arbeit mit dem Fraunhofer Institut ent­wickelt. Durch die Ver­wen­dung einer aktuierten Kinematik wird die Fahrzeugbewegung reproduziert. Damit kann der Ein­fluss der Fahrdynamik auf die Ausleuchtung gezielt un­ter­sucht und Testfahrten innerhalb geschlossener Räu­me zu jeder Uhrzeit nachgestellt wer­den.

Virtuelle Nachtfahrt im Fahrsimulator

Am Heinz Nixdorf Institut der Uni­ver­si­tät Pa­der­born wird die Simulation hochauflösender Scheinwerferlichtfunktionen im Fahrsimulator un­ter­sucht. Das er­mög­licht eine Evaluation der Funktionalitä bereits in ei­nem frühen Entwicklungsstadium.

Condition-Monitoring und Self-Healing

Zur Verlängerung der Lebensdauer und Er­hö­hung der Zuverlässigkeit von Scheinwerfersystemen wird vom Fraunhofer Institut und der HELLA GmbH & Co. KGaA an Sensorkonzepten zur Überwachung der Lichtstärke der LED-Matrix im Betrieb geforscht. Dies schafft Datensätze, um zukünftige Ent­wick­lungen zu optimieren. Darauf aufbauend wer­den Ansätze zur Reparatur von Defekten in der Ausleuchtung wäh­rend des Betriebes un­ter­sucht.

För­de­rung

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Euro­päi­schen Fonds für regionale Ent­wick­lung (EFRE) unter dem Förderkennzeichen EFRE-0800850 ge­för­dert.

Loop-Prüfstand durch Roboteraktuierung

 

Poster

Kontakt

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.